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Elektrogeräte
Das Energielabel: Was ist das? Das Energielabel ist eine neue - gesetzlich vorgeschriebene - Verbraucherinformation über Elektro - Haushalt - Großgeräte in Form eines Etiketts. Dieses Etikett enthält wichtige umweltrelevante Daten, wie z.B. den Strom- und Wasserverbrauch, aber auch wesentliche Angaben zu den Gebrauchseigenschaften, wie z.B. Nutzinhalt, Fassungsvermögen, Waschwirkung oder Schleuderwirkung. Das Besondere dabei ist die Einteilung der Geräte in sogenannte Effizienzklassen von "A" bis "G". Diese Klassifizierung ist auf dem Etikett deutlich hervorgehoben. Damit ist der direkte Vergleich von verschiedenen Modellen schnell und bequem möglich. Alle in Verkaufsräumen ausgestellte Geräte müssen künftig ein solches Etikett tragen. Darüber hinaus sind in Katalogen alle Gerätedaten in einheitlicher Form abgedruckt. Grundlage der Energieetiketten sind mehrere Richtlinien der Europäischen Union, die damit den Verkauf und die Entwicklung von sparsamen Hausgeräten fördern möchte. Wie sich die Energieklassen zusammen setzen finden Sie auf unseren Infoseiten der entsprechenden Geräteart. Leider gibt es noch keine Klassifizierung die etwas über die Haltbarkeit und Lebensdauer der Geräte aussagt.
Die Energieeffizienzklassen bei Haushalts - Waschmaschinen:
Waschmaschinen sind nicht nur nach dem Energieverbrauch in Klassen aufgeteilt, sondern auch nach Wasch- und Schleuderwirkung. Die der Einteilung zugrundeliegenden Meßwerte werden nach einem genormten Verfahren im Standard - Waschprogramm "Baumwolle 60°C " mit genormten Wäschestücken ermittelt. Ermittlung der Energieeffizienzklasse: Die Klasseneinteilung ist vom Energieverbrauch pro kg Wäsche im Normalprogramm abhängig.
| Energieeffizienzklasse |
Energieverbrauch "C" (kWh/kg) |
| niedrigster Verbrauch ..........A |
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| ...........................................B |
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| ...........................................C |
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| ...........................................D |
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| ...........................................E |
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| ...........................................F |
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| höchster Verbrauch ............G |
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Ermittlung der Waschwirkung: Energieverbrauch und Waschwirkung stehen in einem engen Zusammenhang. Normalerweise erfordert eine höhere Waschleistung auch einen höheren Energieverbrauch. Die Klassen- einteilung erfolgt anhand des sogenannten Waschwirkungsindex "P". Dieser stellt das Verhältnis der Waschwirkung der zu prüfenden Maschine zur Waschwirkung einer genormten Referenzmaschine dar. Damit wird die Vergleichbarkeit der in verschiedenen Labors ermittelten Werte sichergestellt.
| Waschwirkungsklasse |
Waschwirkungsindex "P" |
| hohe Waschwirkung ...........A |
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| ...........................................B |
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| ..........................................C |
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| ..........................................D |
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| ..........................................E |
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| ..........................................F |
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| niedrige Waschwirkung ......G |
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Ermittlung der Schleuderwirkung: Die Klasseneinteilung hängt von der Restfeuchte der Wäsche (in % ) nach dem Schleudern ab. Die Klassenbreiten sind jedoch so groß, daß Restfeuchteunterschiede, die durch die Schleuderdrehzahl und Trommeldurchmesser bedingt sind, nicht immer durch unter- schiedliche Klasseneinstufungen deutlich werden. Je geringer die Restfeuchte, um so weniger Energie und Zeit wird zum Trocknen in einem Wäschetrockner benötigt. Die Restfeuchte gibt an wieviel Wasser sich nach dem Schleudern noch in der Wäsche vorhanden ist. Beispiel: Wenn 5 kg Trockenwäsche nach dem Schleudern 10 kg wiegen, befinden sich noch 5 kg oder ltr. Wasser in der Wäsche. Das wäre eine Restfeuchte von 100 %. Wenn man die Wäsche anschließend in einem Kondensationstrockner trocknen möchte, sollte der Waschautomat mindestens eine Schleuderwirkungsklasse von C haben, da das Kondensatauffanggefäß bei einem Kondensationstrockner nur ein Fassungsvermögen von 3 - 4 ltr. hat.
| Schleuderwirkungsklasse |
Schleuderwirkung "D" (=Restfeuchte in %) |
| hohe Schleuderwirkung ......A |
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| ..........................................B |
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| ..........................................C |
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| ..........................................D |
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| ..........................................E |
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| ..........................................F |
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| niedrige Schleuderwirkung .G |
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Die Energieeffizienzklassen bei Wäschetrockner. Die Klasseneinteilung der Wäschetrockner ist abhängig vom Energieverbrauch pro kg Wäsche im Normalprogramm "Baumwolle schranktrocken". Der Energieverbrauch wird nach der Norm EN 61121 ermittelt und bezieht sich auf einen Norm - Wäscheposten der mit 800 U/min. geschleudert wurde. Bei höheren Schleuderdrehzahlen ist der Energieverbrauch niedriger. Die Klassen "A" und "B" sind mit der herkömmlichen Trocknertechnik nicht erreichbar. Bei der Klasseneinteilung wird zwischen Abluft- und Kondensationstrocknern unterschieden.
| Energieeffizienzklasse |
Energieverbrauch "C" (kWh/kg)
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| niedrigster Verbrauch ...A |
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| ....................................B |
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| ....................................C |
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| ....................................D |
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| ....................................E |
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| ....................................F |
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| höchster Verbrach ......G |
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Die Energieeffizienzklassen bei Kühl- und Gefriergeräten:
die Einteilung eines Gerätes in eine Energieeffizienzklasse ist nicht allein von dessen tatsächlichen Stromverbrauch (kWh/Jahr) abhängig, sondern auch vom Nutzinhalt und Temperaturbereich der einzelnen Fächer. Geräte mit viel Nutzinhalt oder Gefrierfächern benötigen eben mehr Strom als kleine Geräte oder solche ohne Gefrierfach.. So kann es also durchaus vorkommen, daß z.B. eine bestimmte (größere) Kühl/Gefrierkombination zwar auf dem Label einen höheren Energieverbrauch ausweist als ein anderes (kleines) Gerät, jedoch in eine günstigere Effizienzklasse eingestuft ist.
Mehr Energieeffizienz mit Unterklasse A+ und A++
Am 01.09.1999 trat die Energie-Verbrauchs-Höchstwerte-Verordnung in Kraft. Laut dieser Verordnung dürfen nur noch Kühl- und Gefriergeräte vertrieben werden, deren Energieverbrauch bestimmte Höchstwerte nicht überschreitet. Diese Höchstwerte werden in Abhängigkeit von Geräteart und Gerätegröße festgelegt. Seit Inkrafttreten dieser Regelung wurden verstärkt Geräte der höheren Energieeffizienzklassen (meist D bis G) vom Markt genommen. Hinzu kommt, dass seit der Einführung des Energielabels die Energieverbrauchswerte durch Weiterentwicklung der Geräte um mehr als 30 % gesunken sind.
Da sich die Berechnungsgrundlage für die Energieeffizienzklassen auf das Marktangebot von 1992 bezieht, befanden sich 70 bis 80 % der Geräte in Energieeffizienzklasse A. Die Folge: Eine Differenzierung der energieeffizienten Geräte war kaum möglich. Daher wurde am 03. Juli 2003 eine Änderungsrichtlinie der europäischen Kommission verabschiedet, um Verbrauchern die Unterscheidung der Kältegeräte zu erleichtern. Dazu wurde die bisherige Klasse A zusätzlich um die Klassen A+ und A++ erweitert. Diese Änderungsrichtlinie ist seit März 2004 in Deutschland gültig. Geräte der Energieeffizienzklasse A+ benötigen ca. 25 % , Geräte der Klasse A++ ca. 50 % weniger Energie als Geräte der Energieeffizienzklasse A.
Bestimmung der Effizienzklasse eines Kältegerätes
Die Einteilung der Kältegeräte in Effizienzklassen – derzeit gibt es sieben Energieeffizienzklassen von A bis G – ist von deren Energieverbrauch, Nutzinhalt und den Temperaturbereichen der einzelnen Fächer abhängig. Geräte mit viel Nutzinhalt oder mit Gefrierfächern benötigen beispielsweise mehr Strom als kleinere Geräte oder Geräte ohne Gefrierfächer.
Zur Einstufung in eine Energie-Effizienzklasse wird zunächst aus den Volumina der Einzelfächer das sogenannte „korrigierte Nutzvolumen“ errechnet. Auf diese Weise wird berücksichtigt, dass Fächer mit unterschiedlichen Temperaturen aufgrund technischer Gegebenheiten einen unterschiedlichen Energieverbrauch haben. Je nach Temperaturbereich werden die einzelnen Fächervolumina also mit einem Korrekturfaktor gewichtet. Die so gewichteten Nutzinhalte der Einzelfächer werden addiert und ergeben das korrigierte Nutzvolumen.
Aus den EU-Richtlinien kann nun für jeden Gerätetyp und für jedes dazugehörige korrigierte Nutzvolumen der EU-weite durchschnittliche Energieverbrauch entnommen werden (Soll-Energieverbrauch). Grundlage für diese Durchschnittswerte sind entsprechende Studien und Statistiken der EU-Kommission.
Zur Einstufung in eine Energieklasse wird zunächst aus dem Volumina der Einzelfächer das sogenannte "korrigierte Nutzvolumen" errechnet. Je nach Temperaturbereich werden dabei die einzelnen Fächervolumen mit einem der folgenden Korrekturfaktoren gewichtet:
- Kellerfach .................................0,75
- Kühlfach ...................................1,00
- Frischlagerfach nahe 0 Grad ......1,25
- 1-Sternefach .............................1,55
- 2-Sternefach .............................1,85
- 3- oder 4-Sternefach .................2,15
No-Frost-Gefrierfach ................2,58
Die so gewichteten Nutzinhalte der Einzelfächer werden addiert und ergeben das korrigierte Nutzvolumen. Dazu ein Beispiel: Eine Kühl/Gefrierkombination mit einem Kühlteil von 236 Liter und einem 4-Sternefach von 74 Liter hat ein korrigiertes Nutzvolumen von: (236 ltr x 1,00) + (74 ltr x 2,15) = 395,1 Liter. Für diese Kühl/Gefrierkombination setzt die EU-Richtlinie einen Durchschnittsverbrauch von 610 kWh fest. Setzt man diesen Durchschnittswert ins Verhältnis zum tatsächlichen Stromverbrauch des Gerätes, so erhält man schließlich den klassenbestimmenden Wert, den sogenannten Energieeffizienzindex " I ". Nimmt man in dem Beispiel einen tatsächlichen Stromverbrauch von 329 kWh/Jahr an, so ergibt sich ein klassenbestimmender Indexwert zu 329 : 610 = 0,539 bzw.53,9 %. Das Gerät ist also energieeffizienter als ein Durchschnittsmodell, das einen Indexwert von 100 % aufweisen würde.
In der EU-Richtlinie ist die Einteilung wie folgt vorgegeben:
| Energieeffizienzklasse |
Energieeffizienzindex I in % |
| niedriger Verbrauch ............A |
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| ...........................................B |
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| ...........................................C |
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| ...........................................D |
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| ...........................................E |
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| ...........................................F |
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| hoher Verbrauch ................G |
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Das im Beispiel genannte Gerät ist also in die Klasse " A " einzustufen. Allerdings: der auf dem Label genannte Wert ist immer unter Laborbedingungen gemäß den einschlägigen Normen ermittelt worden. Der tatsächliche Energieverbrauch im Haushalt hängt vom Aufstellungsort und vom Nutzverhalten ab.
Die Energieeffizienzklassen bei Geschirrspüler
Ihre Kennzeichnung ist in Deutschland seit 31.07.1999 verpflichtend, um die Entwicklung sparsamer Hausgeräte zu fördern. Das entsprechende Etikett besteht aus einem einheitlichen, herstellerneutralen Grundetikett in der jeweiligen Landessprache. Ergänzt wird es mit einem gerätespezifischen Datenstreifen, der dem Gerät beiliegt. Dieser enthält verpflichtende Angaben zu Energieeffizienzklasse, Energie- und Wasserverbrauch sowie Reinigungs- und Trockenwirkung. Die Angabe der Geräuschentwicklung erfolgt bisher freiwillig.
Energieeffizienzklasse Zur Bestimmung von vergleichbaren Werten für Energieverbrauch und Spülleistung musste beim Geschirrspüler eine neue europäische Norm (EN 50242) erstellt werden. Bei Geschirrspülern wurde kein spezielles Spülprogramm festgelegt, das zur Deklaration verwendet werden muss, daher ist jedem Hersteller freigestellt, welches Programm er als „Deklarationsprogramm“ auswählt.
Der Energieverbrauch wird nach der Norm EN 50242 ermittelt. Zugrunde gelegt wird ein „normierter“ Energieverbrauch in Abhängigkeit von der möglichen maximalen Beladungsmenge (Messgedecke) des Geschirrspülers.
Die Einteilung der Geräte in Energieeffizienzklassen errechnet sich aus dem Verhältnis des Energieverbrauchs des vom Hersteller angegebenen Deklarationsprogramms zum normierten Programm einer Referenzspülmaschine. Dieser Energieeffizienzindex ist der klassenbestimmende Wert.
In Abhängigkeit von ihrem spezifischen Verbrauch werden die Geschirrspüler in sieben Effizienzklassen von A bis G eingeteilt. Die europäischen Gerätehersteller haben sich jedoch freiwillig verpflichtet, ab 31.12.2003 nur noch Geräte der Klasse A, B und C (< 10 Maßgedecke) zu produzieren.
Reinigungswirkungsklasse Zur Bestimmung der Reinigungswirkungsklasse muss der Reinigungswirkungsindex festgelegt werden: Dazu wird Geschirr und Besteck mit einer definierten Menge verschiedener Speisereste verschmutzt. Nach dem Antrocknen wird in dem vom Hersteller angegebenen Deklarationsprogramm gespült. Eine gleich funktionierende Referenzmaschine läuft parallel zu diesem Reinigungsvorgang stets mit. Die erzielten Reinigungsergebnisse werden im Anschluss ausgewertet.
Der Reinigungsindex setzt sich aus dem Verhältnis der Reinigungsbeurteilung von Versuchsmaschine zur Referenzmaschine zusammen. Dies ist als Maß für die Leistungsfähigkeit geeignet und wird in sieben Klassen von A bis G eingeteilt.
Auf den Seiten der gewerbeauskunft-zentrale.de stellt ihnen die GWE Wirtschaftsinformations GmbH eine Vielzahl von Kontaktdaten hierfür zur Verfügung.
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